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Das Projekt EU fit! – Junge Perspektiven für Irland und Recklinghausen

Das Projekt EU fit! wendet sich an Jugendliche sowie Alleinerziehende zwischen 18 und 30 Jahren, die nach Beendigung ihrer Schullaufbahn an einer Förder-, Haupt-, Real- oder Gesamtschule bislang erfolglos eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle gesucht haben.
Durch einen Austausch nach Irland soll den jungen Leuten die Chance eröffnet werden, neue Verhaltensmuster auszuprobieren und zu etablieren. Es soll ihnen ermöglicht werden, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben und so ihr Selbstbewusstsein sowie ihre Persönlichkeit zu stärken.
Durch die neuen Sozial- und Handlungskompetenzen soll den Jugendlichen ein Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Die Jugendlichen werden ermutigt ihre Flexibilität und Mobilitätsbereitschaft zu erweitern.

Jede Austauschrunde gliedert sich in 5 Phasen:

1. Akquisition:
In dieser Phase können sich die Jugendlichen für das Projekt bewerben. Es werden doppelt so viele Teilnehmende aufgenommen, wie letztendlich in das Gastland entsandt werden. Die Entscheidung welche Teilnehmenden in das Gastland entsandt werden fällt im Rahmen der Vorbereitungsphase aufgrund der persönlichen Fähigkeiten und des generellen Kompetenzportfolios, das die Teilnehmenden mitbringen bzw. bereit sind sich im Rahmen der Vorbereitung zu erarbeiten.

2. Vorbereitung der Teilnehmenden:
Nach einer Überprüfung der Sinnhaftigkeit des Austauschprogrammes für die einzelnen Teilnehmenden werden die Teilnehmenden 12 Wochen lang auf den Austausch vorbereitet. Hierzu gehören das Sprachtraining sowie die Vermittlung kultureller Eigenheiten des Gastlandes.

3. Austausch:
Während des dreimonatigen Auslandsaufenthaltes durchlaufen die Teilnehmenden zunächst einen Sprach- und Landeskurs. Anschließend absolvieren sie ein Betriebspraktikum in lokalen Betrieben. Der Betrieb wird, den Neigungen und Kompetenzen der Teilnehmenden entsprechend, durch einen vor Ort anwesenden Mitarbeiter des Trägerverbundes sowie die Mitarbeitenden des Partnerverbandes im Gastland gesucht. Es findet durchgehend sozialpädagogische Begleitung durch einen Mitarbeiter des deutschen Projektträgers statt. Dieser Mitarbeiter ist den Jugendlichen bereits aus der Vorbereitungsphase bekannt, ist per Handy für die Teilnehmenden und die Gastfamilien jederzeit erreichbar und spricht fließend die Sprache des Gastlandes. Die Teilnehmenden werden in Irland in Gastfamilien untergebracht.

4. Nachbereitung:
Nach dem Auslandsaufenthalt sollen die Teilnehmenden in entsprechende Anschlussmaßnahmen oder in Ausbildung bzw. Arbeit vermittelt werden. Das Erfolgserlebnis, sich drei Monate in einem fremden Land und einem anderen beruflichen Umfeld behauptet zu haben, soll in eine starke Motivation münden, sich eigeninitiativ und aktiv um die eigene berufliche Integration zu bemühen. Unterstützt werden die Jugendlichen dabei durch Einzelgespräche und Gruppentrainings beim deutschen Projektträger. Neben Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen werden sie systematisch darauf vorbereitet die Erfahrungen des Auslandpraktikums gewinnbringend in Vorstellungsgesprächen einzubringen. Hierzu werden Selbstmarketingstrategien systematisch erarbeitet und eingeübt.

5. Gegenaustausch:
Die irischen Jugendlichen kommen zu einem 3-monatigen Gegenaustausch nach Deutschland. Die inhaltliche Gestaltung dieses Austausches findet in Absprache mit dem transnationalen Partner statt.

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